Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026
1. Geltungsbereich & Anbieter
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Elevate" (get-elevate.de) von Alper Ersoy – Get Elevate, Brassertstraße 31, 41836 Hückelhoven (nachfolgend „Anbieter"). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB — also an natürliche oder juristische Personen bzw. rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde ausdrücklich, als Unternehmer zu handeln; der Anbieter ist berechtigt, hierzu geeignete Nachweise (z. B. Firmierung, USt-IdNr.) anzufordern und das Konto zu sperren, wenn sich die Angabe als unzutreffend erweist. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.
2. Vertragsgegenstand
Elevate stellt eine webbasierte Plattform zur Erstellung, Veröffentlichung und Auswertung von Funnels (mehrstufigen Lead-Formularseiten) bereit, einschließlich Hosting der veröffentlichten Funnels, Lead-Verwaltung (Inbox), Analytics sowie optionaler KI-Funktionen und Integrationen. Der jeweils aktuelle Funktionsumfang der Tarife ergibt sich aus der Preisübersicht. Ein Anspruch auf bestimmte, als „Beta" oder „optional" gekennzeichnete Funktionen besteht nicht.
3. Vertragsschluss, Testphase & Konto
Der Vertrag kommt mit der Registrierung (kostenlose Testphase) bzw. mit Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs zustande. Die Testphase ist unverbindlich und endet automatisch; sie verlängert sich nicht kostenpflichtig. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; der Kunde ist für Aktivitäten über sein Konto verantwortlich, soweit er sie zu vertreten hat.
4. Preise, Zahlung, Laufzeit & Zahlungsverzug
Es gelten die bei Bestellung angezeigten Preise (Nettopreise zzgl. gesetzlicher USt., soweit sie anfällt). Die Zahlung erfolgt im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Kostenpflichtige Tarife laufen je nach Wahl monatlich oder jährlich, verlängern sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit und sind zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar — jederzeit über die Kontoeinstellungen (Billing-Portal). Bei Downgrade oder Kündigung bleiben Funnels und Leads erhalten; tarifgebundene Funktionen entfallen.
Kommt der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter nach erfolgloser Zahlungsaufforderung berechtigt, den Zugang und die veröffentlichten Funnels vorübergehend zu sperren, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Weitergehende gesetzliche Rechte (Verzugszinsen, Kündigung aus wichtigem Grund) bleiben unberührt.
Widerruf & Erstattung: Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet (§ 1), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Zur unverbindlichen Prüfung dient die kostenlose Testphase (§ 3). Bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet, wenn der Kunde vor Ende der Abrechnungsperiode kündigt oder das Konto nicht nutzt, soweit nicht zwingendes Recht etwas anderes vorsieht; kündigt der Anbieter aus einem von ihm zu vertretenden wichtigen Grund, wird der auf die Restlaufzeit entfallende Anteil erstattet.
5. Preisänderungen
Der Anbieter kann die Entgelte für laufende Abonnements mit Wirkung für künftige Abrechnungsperioden anpassen, insbesondere um gestiegene Kosten (z. B. Infrastruktur, Unterauftragnehmer, Steuern) auszugleichen. Eine Preisänderung wird dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform (E-Mail) angekündigt. Der Kunde hat das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung außerordentlich zu kündigen; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Kündigt der Kunde nicht, gilt die Änderung ab der nächsten Abrechnungsperiode als vereinbart. Preissenkungen und die erstmalige Preisfestsetzung bei Buchung fallen nicht unter diese Regelung.
6. Pflichten des Kunden — Inhalte, Rechtskonformität & Freistellung
Für die mit Elevate erstellten Funnels und deren Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde stellt insbesondere sicher, dass (a) seine veröffentlichten Funnels ein gültiges Impressum und eine Datenschutzerklärung enthalten, (b) eingebundene Tracking-/Marketing-Tools nur mit den erforderlichen Einwilligungen eingesetzt werden, (c) verwendete Bilder, Marken und Texte frei von Rechten Dritter sind und (d) keine rechtswidrigen, irreführenden oder jugendgefährdenden Inhalte veröffentlicht werden. Der Anbieter darf Funnels bei offensichtlichen Rechtsverstößen nach Information des Kunden sperren.
Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter — einschließlich behördlicher Verfahren und angemessener Rechtsverteidigungskosten — frei, die auf einer von ihm zu vertretenden rechtswidrigen Nutzung des Dienstes oder auf den vom Kunden veröffentlichten Inhalten beruhen. Der Anbieter informiert den Kunden über einen solchen Anspruch unverzüglich und überlässt ihm — soweit rechtlich möglich — die Verteidigung.
7. Leads & Datenschutz
Der Kunde ist für die über seine Funnels erhobenen Lead-Daten datenschutzrechtlich Verantwortlicher; der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter. Ergänzend gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist. Einzelheiten zur Datenverarbeitung: Datenschutzerklärung.
8. Verfügbarkeit & Wartung
Der Anbieter erbringt den Dienst mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns und strebt eine hohe Verfügbarkeit an; kurzzeitige Unterbrechungen (Wartung, Updates, Störungen bei Unterauftragnehmern) können auftreten und begründen keinen Mangel, soweit sie zumutbar sind. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten — solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf), und der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung für Datenverlust ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
10. Aufrechnung, Zurückbehaltung & Datensicherung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen; ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu. Der Kunde ist verpflichtet, seine Leads und Funnel-Daten regelmäßig über die bereitgestellten Export-Funktionen (CSV/JSON) zu sichern; die Sicherung liegt in seiner Verantwortung.
11. Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, soweit die Änderung durch nachträgliche Gesetzes- oder Rechtsprechungsänderungen, technische Weiterentwicklungen des Dienstes oder vergleichbare, bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Gründe veranlasst ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Wesentliche Vertragsbestandteile (insbesondere Hauptleistungspflichten und Entgelte — für Entgelte gilt § 5) werden hierdurch nicht zu Lasten des Kunden geändert. Änderungen werden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen; hierauf und auf das Widerspruchsrecht wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
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